Ticketverkauf im Fanhaus

Moin Fans,

wer noch eins der begehrten, restlichen Tickets für den Sonderzug benötigt, kann diese an folgenden Terminen im Fanhaus erwerben:

Montag den 19.02.18 von 15-18Uhr
Dienstag den 20.02.18 von 10-14Uhr
Donnerstag den 22.02.18 von 15-21Uhr (an dem Abend kochen wir Chili im Fanhaus)
Freitag den 23.02.18 von 11-17Uhr 
Samstag den 24.02.18 von 13-17Uhr (wir zeigen das Spiel Aalen gegen Meppen)

Kommt alle schnell rum, die Tickets sind begrenzt. Bitte denkt daran, das Geld in Bar zu bezahlen. Reservierungen sind nicht möglich. Ihr müsst unbedingt persönlich (oder ihr schickt eure Oma) ins Fanhaus kommen. Pro Person könnt ihr auch mehrere Karten kaufen.

#KleineStadtGroßerVereinEinmaligerSonderzug

Mit dem Sonderzug nach Karlsruhe

Moin Fans,

am 17.03.18 steht das Auswärtsspiel in Karlsruhe an und es soll für alle etwas ganz besonderes werden. Die Rede ist von dem ersten Sonderzug seit 1997 beim legendäre 6:7 in Kaiserslautern. Geplant und organisiert wird der Sonderzug von Fans – für Fans, genau genommen von der Fanszene Meppen. Wir vom Fanprojekt freuen uns, dass wir mit an Board sind 😉 und bei der Planung unseren Teil beitragen können. Wichtig zu erwähnen ist, dass ein Sonderzug wirklich etwas besonderes ist, viele verwechseln einen Sonderzug mit einem Entlasterzug. Der Entlasterzug fährt auch ohne Stopp von A nach B und hat meist eine spezielle Fangruppe an Board. Der Sonderzug hingegen fährt nicht nur von A nach B, sondern bietet allen Mitfahrenden eine Sitzplatzgarantie in kleinen Abteilen. Zudem wird es ein Partyabteil geben, wo man sich zu guter Musik die Beine vertreten kann und wer seine Lunchbox geleert hat, kann zu fairen Preisen im Zug Essen und Trinken erwerben. Die komplette Abwicklung davon, inklusive Security, wird von der Fanszene auf die Beine gestellt. Ihr braucht nur gute Laune mitbringen! Zu einem Fahrpreis von 75€ (liegt unter dem aktuellen Sparpreis der Bahn) könnt ihr ab dem 17.02.18 (Heimspiel gegen Paderborn) im Stadion beim

1. Fandialog in Meppen

Am 18.01.18 lud der Verein zum ersten offiziellen Fandialog ein. Nach den Grußworten von Roland Maul dem Geschäftsführer des Vereins und Heiner Beckmann aus dem Vorstand, hatten die beiden neuen Fanbeauftragten vom Verein die Möglichkeit, sich vorzustellen und ein wenig über ihre Arbeit und Aufgaben zu berichten. War die Stelle des Fanbeauftragten lange unbesetzt, so teilen sich heute Armin Rogoll und Thomas Lennartz ehrenamtlich die Stelle. Der Verein bedankte sich für die Unterstützung durch die Fanszene und hofft, weiter auf die zahlreiche und laute Unterstützung bauen zu können. Die Themen „Becherwürfe“ und „Maskottchen“ wurden angesprochen und von den zahlreichen Besuchern diskutiert. War man sich einig, dass Becherwürfe dem Verein nur schaden, so war das Thema „Maskottchen“ für den Einen oder Anderen nicht unrealistisch. Angesprochen durch den Verein wurde auch das Thema „Sonderzug“, hier hatten auch wir vom Fanprojekt ein wenig Redezeit und konnten ein wenig über Sonderzüge und die Planung davon berichten. Durch die Fans wurde zudem angesprochen, den Text des „SV Meppen- Liedes“ auf der Leinwand laufen zu lassen und die Torhymne zu ändern. Am darauffolgenden Sonntag konnten alle Meppener nun das „SV Meppen- Lied“ von der Leinwand ablesen und zweimal zur neuen Torhymne jubeln. So geht Mitbestimmung!

Wir

Nachklang zur Lesung mit Christoph Ruf

Nachdem das Fanhaus auf Vordermann gebracht wurde, die Stühle in Reih und Glied positioniert wurden, kam auch schon die Nachricht: „ey, du kannst mich aus dem Schwimmbad abholen“. Gemeint war damit Christoph Ruf, der als Vorbereitung auf die Lesung ein paar Bahnen im Meppener Hallenbad zog. In der Dampfsauna schnappte er vereinzelnde Gespräche auf, die wie er sagte, von voller Vorfreude auf das nächste Auswärtsspiel geprägt waren. Er wusste nun, hier ist Meppener- Terrain. Auf dem Weg zum Fanhaus sprach man nicht nur über Fußball, sondern tauschte sich über die Metalmusik aus dem Autoradio aus. Storm Of Wind ist wohl noch nicht in ganz Deutschland ein Begriff.

Im Fanhaus richten wir die Technik ein und es begann die erste Unterhaltung über Fußball. Die Liebe zur 3. Liga ist nicht nur in Meppen Thema, auch ist man in Karlsruhe nicht traurig über die Zugehörigkeit dort. Ab 17:30Uhr war offizieller Einlass und keiner wusste ob jemand oder wie viele Leute den Weg ins Fanhaus finden. Kurz vor 18Uhr waren allerdings alle Stühle bereits besetzt und zusätzliche Stühle aus dem Büro mussten noch hingestellt werden. Zudem wurde noch schnell eine weitere Kiste Bier organisiert, die dem Publikum auch lauwarm irgendwie geschmeckt hat. Nach

Gegen die Kriminalisierung der Sozialarbeit

Gegen die Kriminalisierung der Sozialarbeit – das Beispiel Leipzig

Allgemein

Seit Beginn der 1980er-Jahre leisten Fanprojekte aufsuchende Jugendsozialarbeit in der Fußballfanszene. Dies geschieht auf der gesetzlichen Grundlage des SGB VIII, Kinder- und Jugendhilfegesetz. In Deutschland arbeiten aktuell 58 Fanprojekte mit 64 Fanszenen. Finanziert nach einem bundesweit einheitlichen System durch Kommune, Bundesland und DFB bzw. DFL sind die sozialpädagogisch arbeitenden und vereinsunabhängigen Fanprojekte jeweils in die kommunalen Jugendhilfestrukturen eingebunden. Ihre Zielgruppe sind die Jugendlichen, die sich in großer Zahl in der Fankultur des Zuschauersports Fußball wiederfinden und sich aktuell mehrheitlich der Szene der Ultras zuordnen. Der sozialarbeiterische Zugang zu ihnen wird von den Kolleg*innen der Fanprojekte über eine Teilnahme an ihrer Lebenswelt gesucht, mit dem Ziel eine belastbare Beziehungsebene herzustellen, die weitergehende pädagogische Initiativen zulässt. Hauptaufgabengebiete der Fanprojekte sind die Förderung einer positiven Fankultur, Demokratiestärkung und Gewaltprävention, Hilfestellung für meist jugendliche Fans in Problemlagen aber auch die Herstellung und Moderation der Kommunikation zwischen den am Fußball beteiligten Parteien (u.a. Fans, Vereine, Polizei und Ordnungsdienste). Dabei findet die Arbeit in einem von machtvollen Interessengruppen – hier das Verwertungsinteresse der Unterhaltungsindustrie, dort das Regulierungsinteresse der inneren Sicherheit – dominierten Arbeitsfeld statt. Die große mediale Bedeutung des Fußballs sorgt zudem für öffentliche Beachtung.

Deswegen

Lesung im Fanhaus am 10.01.18

Der Autor Christoph Ruf kommt am Mittwoch den 10.01.18 ins Fanhaus Meppen und liest aus seinem aktuellen Buch vor, erzählt kleine Anekdoten und schnackt mit uns über die schönste Sache der Welt: Fußball. 

Wer sich vorab einlesen möchte, kann das Buch bei uns im Fanhaus käuflich (14,90€) erwerben. 

Eintritt ist frei. 

 

Über das Buch:

Helene Fischer in der Halbzeitpause des DFB-Pokals. Elf
verschiedene Anstoßzeiten in den Ligen eins bis drei.
Ein überdrehter Transfermarkt, in dem ein Neymar 222
Mio. Euro kostet. In seinem soeben erschienenen Buch
„Fieberwahn“ zeigt der renommierte Sportjournalist
Christoph Ruf die Gefahren der Kommerzialisierung
des Fußballs eindringlich auf.
Er sprach mit Christian Streich, Trainer des SC
Freiburg, über die Notwendigkeit der 50+1-Regel. Am
Beispiel 1860 München illustriert er die Gefahren, die
ein Investor mit sich bringt. Er traf englische Fans in
Dortmund, die wie so viele Briten der überteuerten
Premier League abgeschworen haben. Und mit St.-Pauli-
Präsident Oke Göttlich diskutierte er, welche Vorteile
es bringt, wenn sich Fans aktiv an Entscheidungsprozessen
im Verein beteiligen.
Doch Ruf war auch zu Besuch an der Basis: beim
VFC Plauen ebenso wie bei Carl Zeiss Jena, dem SV
Spielberg oder Rot-Weiß Oberhausen. Allen diesen
Vereinen ist gemein: Sie kämpfen ums

Kooperation mit Beratungsstelle

Das Fanprojekt Meppen ist Mitglied in verschiedenen Netzwerken. Oftmals sehr sportlicher Natur. Am Donnerstag den 26.10. lernten die Mitarbeiter vom Fanprojekt Herrn Barlage kennen. Er ist Sozialpädagoge und Gewaltberater/ Gewaltpädagoge (MGM). Über seine Beratungsstelle wird das Beratungsangebot: „Männer gegen Männer-Gewalt“ angeboten. Obwohl beide Mitarbeiter vom Fanprojekt Sozialarbeiter/ Sozialpädagogen sind und im Studium sehr viel über Beratung und deren Anwendung gelernt haben, ist es am mancher Stelle nicht verkehrt, sich an externe Profis zu wenden. Klar ist; Lisa und ich haben immer ein offenes Ohr für jeden Fan und jedes Problem und wir bieten im Fanhaus individuelle und verschwiegene Beratung an. Dennoch kann es Themen geben, die ein spezielles und anderweitiges Setting benötigen. Wir sind jedes Wochenende im Stadion und bieten auch lustige, freizeitpädagogische Angebote an, da ist die Hemmschwelle bei manchen Themen vielleicht zu groß. Gerade Gewalt und die Geschichte dahinter, ist vielen unangenehm und wird nicht gerne offen angesprochen. Herr Barlage ist es wichtig, dass Männer auch mit Männern über das Thema Gewalt reden können. Dabei wird Gewalt nicht immer pauschal als negativ bewertet. Niemand muss sich für ein Problem schämen und es gibt viele Möglichkeiten, mit Gewalt umzugehen.

Wer mehr über das Thema erfahren möchte, kann sich vertraulich

KomA

Das Fanprojekt war in der vergangenen Woche an verschiedenen Schulen vom Koma- Team unterwegs. Was aber heißt KomA überhaupt? KomA steht für „Kontrollierter Umgang mit Alkohol“. Das Team vom Fanprojekt besuchte verschiedene 9. Klassen in Meppen und Haselünne. Ziel dabei war: über den Umgang von Alkohol aufzuklären, Risiken aufzuzeigen, aber nicht den Alkohol zu verteufeln. Viele Jugendliche im Alter von 14-15 Jahren probieren Alkohol und gehen schon regelmäßig auf Partys. Das KomA- Team, welches verstreut den ganzen Landkreis Emsland abdeckt, macht mit den Schülern verschiedene Übungen und Spiele um aufzuklären, Wissen über Alkohol abzufragen und eine Selbst- und Fremdwahrnehmung zu verdeutlichen. Viele Jugendliche hatten schon erste Erfahrungen mit Alkohol und der Wissensstand war bei fast allen Jugendlichen sehr hoch. Sensibel machen wollten wir vom Fanprojekt, dass Jugendliche „Nein“ sagen lernen, auf einander aufpassen und Alkohol nicht verharmlosen. Das erste Treffen mit den Klassen war sehr theoriebelastet, im Nachtreffen werden auch viele spannende Spiele u.a. mit Rauschbrillen gemacht.

Das Feedback der Schüler/innen war durchweg sehr positiv. Wir hoffen ein wenig zum nachdenken angeregt zu haben und freuen uns auf weitere Klassen und Erlebnisse mit ihnen.

Kinovorführung der Doku „Im inneren Kreis“ – 11. Oktober 2017

Vorstellungen am 11.10.2017 (Mittwoch) um 17 Uhr und um 19 Uhr im Meppener Kino. Der Vorverkauf startet ab dem 04.10.2017 zu den Öffnungszeiten im Fanhaus (Herzog-Arenberg-Str. 52, 49716 Meppen). Die Karte kostet 3,50€ und ist zugleich ein Verzehrgutschein für die Snackbar im Kino.
Karten können aber auch vor Ort erworben werden.
Im inneren Kreis (2017, 86 Min., FSK 12)
Iris P. führte enge Freundschaften und ging intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin „Iris Schneider“ forschte sie jahrelang die linke Szene und die „Rote Flora“ in Hamburg aus.
Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen innerhalb von 18 Monaten zwei weitere Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf: Maria B. (Tarnname „Maria Block“) und Astrid O. (alias Astrid Schütt).
Und auch im idyllischen Heidelberg hat sich der Polizist Simon B. 2010 eigens an der Universität immatrikuliert, um Studierende auszuspähen, die nicht im Traum damit gerechnet hätten, einmal ins Fadenkreuz staatlicher Überwachung zu geraten.
Eindrucksvoll erzählen die Protagonisten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven ihre Geschichten. Überwachte Menschen aus dem Umfeld der „Roten Flora“ in Hamburg und junge Studierende aus Heidelberg,
aber auch politisch und juristisch Verantwortliche kommen zu Wort, wie der frühere Generalbundesanwalt Kay Nehm.

Fußball in Syrien

Moin Fans, 

am 25.10.2017 machen wir einen gemütlichen Abend und tauschen uns mit jemanden aus, der selbst in Syrien Fußball gespielt hat. In einem netten Gespräch lernten wir Fouad bereits kennen und merkten schnell, dass wir eigentlich gar nichts über Fußball in Syrien wissen. In den Medien wird Syrien als stark zerstörtes Land, welches von Krieg, Armut und Angst beherrscht wird dargestellt. Gibt es in Syrien eine Fußballliga, Stadien und eine Fankultur? Das alles wollen wir am 25. Oktober heraus finden. Wenn auch du Fragen hast oder einfach neugierig bist, bist du herzlich ins Fanhaus eingeladen.

Gruß euer Fanprojektteam

Lisa & Simon